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Rektoratskirche St. Sebastian — Barrierefreie Version

Salzburg · Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP)

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Geleit / Willkommen

Grüß Gott! Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Rektoratskirche St. Sebastian in Salzburg. Hier finden Sie alle aktuellen Termine und wichtige Informationen über dieses altehrwürdige Gotteshaus und unser Gemeindeleben.

Im Jahr 1989 übertrug die Erzdiözese Salzburg diese Kirche im Herzen der Stadt der Priesterbruderschaft St. Petrus. Seither ist dieses Gotteshaus für viele Gläubige, die der alten Messe verbunden sind, eine Heimat geworden.

Die barocke Kirche St. Sebastian ist für die überlieferte Liturgie wunderbar geeignet: Der Hochaltar, die Seitenaltäre, die Kommunionbank und der Beichtstuhl haben in der Kirche ihren festen Platz und finden im alten lateinischen Ritus beständige Verwendung.

Vielleicht dürfen wir bald auch Sie einmal in St. Sebastian begrüßen!

„Die Pforte steht offen, mehr noch das Herz." — Mit diesem Wort des heiligen Augustinus heißen wir Sie herzlich willkommen.

Mit priesterlichen Segensgrüßen
Pater Dieter Biffart FSSP
Pater Marc Brüllingen FSSP

Meß- und Beichtordnung

Rektoratskirche St. Sebastian, Linzer Gasse 41, 5020 Salzburg.

Heilige Messen in St. Sebastian
TagUhrzeit
Sonn- und Feiertags8 Uhr und 9.30 Uhr
Montag – Freitag18 Uhr
Samstag8 Uhr
Beichtgelegenheit in St. Sebastian
TagUhrzeit
Sonntag8:45 – 9:20 Uhr (in der Regel auch während des Hochamtes)
Montag – Samstag11:30 – 12 Uhr

P. Dieter Biffart FSSP hört Beichte auf Deutsch, Englisch und Französisch. P. Marc Brüllingen FSSP hört Beichte auf Deutsch.

Kloster St. Maria Loreto, Paris-Lodron-Straße 6, 5020 Salzburg
AngebotZeit
Heilige Messe im alten Ritus, täglich06:30 Uhr
Beichte, Montag – Samstag08:00 – 08:30 Uhr
Beichte, Montag – Donnerstag16:30 – 17:15 Uhr

Für Haus- und Krankenbesuche sowie seelsorgliche Gespräche kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0043 / 662 / 875 208. Wir sind gerne für Sie da.

Dokumente zum Herunterladen:

Die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP)

Das Rektorat St. Sebastian wird von der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) betreut, einer Gesellschaft apostolischen Lebens von Klerikern unter päpstlichem Recht. Die Bruderschaft ist ein Hort der außerordentlichen Form des römischen Ritus: der klassischen, tridentinischen, überlieferten Liturgie, der Messe aller Zeiten.

Die Priesterbruderschaft St. Petrus ist eine junge Gemeinschaft, die seit 1988 als Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechtes existiert. Zur Zeit gehören ihr weltweit etwa 220 Priester und Diakone an. In den beiden Seminarien der Gemeinschaft in Wigratzbad (Deutschland) und Denton (USA) bereiten sich derzeit rund 130 junge Männer auf das Priestertum vor. Die Mitglieder arbeiten in Niederlassungen in den USA, Kanada, Großbritannien, Belgien, Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen, den Niederlanden, der Schweiz, Australien, Italien, Nigeria, Benin und Kolumbien.

Aus dem Errichtungsdekret vom 18. Oktober 1988: „Die Priesterbruderschaft St. Petrus setzt sich zum Ziel die Heiligung der Priester durch Ausübung des pastoralen Dienstes, vornehmlich durch die Gleichförmigkeit ihres Lebens mit dem eucharistischen Opfer und durch die Beobachtung der liturgischen und disziplinären Traditionen, die der Papst im Apostolischen Schreiben Ecclesia Dei vom 2. Juli 1988 anführt."

Zu den Aufgaben zählen Katechesen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Glaubensvorträge und Exerzitien, Kinder-, Jugend- und Familienfreizeiten sowie Krankenhausseelsorge. Die geistliche Betreuung alter und kranker Menschen und die Beichtseelsorge nehmen einen wichtigen Platz in der Pastoral ein.

Weitere Informationen: www.fssp.org und www.petrusbruderschaft.de

Geschichte der Kirche

1496 wurde am Ende der Linzergasse der Grundstein für das „Bruderhaus" gelegt, eine Pflegeanstalt für alte und kranke Salzburger. 1505 begann der Bau der zugehörigen Kapelle, gestellt unter das Patronat des heiligen Sebastian, des Schutzheiligen gegen Krankheit und Pest. Am 2. Mai 1512 wurde sie feierlich konsekriert.

Der angeschlossene Friedhof entwickelte sich zum letzten gut erhaltenen Campo-Santo-Friedhof im deutschsprachigen Raum. Hier liegen unter anderem Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, der Arzt Paracelsus sowie Leopold Mozart und seine Familie begraben.

1750 wurde die ursprünglich gotische Kirche im Barock- beziehungsweise Rokokostil umgebaut. Ein Stadtbrand zerstörte 1818 einen Großteil der Innenausstattung; die Kirche wurde 1821 neu eingeweiht. Seit 1989 betreut die Priesterbruderschaft St. Petrus dieses Gotteshaus.

Ausführliche Geschichte anzeigen

Während im Mittelalter die Sorge um Kranke zu den Aufgaben der Orden und Stifte gehörte, errichtete das aufstrebende Bürgertum der beginnenden Neuzeit eigene, kommunale Einrichtungen für Kranke und Bedürftige. Der Friedhof wurde am 11. Dezember 1511 vom Salzburger Weihbischof Nikolaus Kaps eingeweiht, die Kirche am 2. Mai 1512 durch den Salzburger Weihbischof und Fürstbischof von Chiemsee, Berthold Pürstinger, feierlich konsekriert.

Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau beauftragte 1595 den Architekten Elia Castello, den Friedhof im italienischen Stil eines Campo Santo neu zu gestalten. In der Mitte ließ er die Gabrielskapelle als eigenes Mausoleum errichten, geweiht am 29. September 1603.

Seit 1680, als Fürsterzbischof Maximilian Gandolf von Kuenburg nach einer schweren Pestepidemie in Wien die besondere Verehrung des heiligen Sebastian als Pestpatron anordnete, rückte die Kirche in den Mittelpunkt des kirchlichen Lebens Salzburgs. Bis 1803 wurde jährlich eine große Prozession vom Dom bis nach St. Sebastian abgehalten.

1750 wurde das ursprünglich gotische Gotteshaus im Barock- beziehungsweise Rokokostil umgebaut und am 26. Mai 1754 neu geweiht. St. Sebastian galt danach als eine der schönsten Rokokokirchen Salzburgs. Ein Stadtbrand im Jahr 1818 zerstörte fast die gesamte Inneneinrichtung. Hochaltar, die sechs Seitenaltäre und einige Stuckaturen blieben jedoch erhalten; die Kirche wurde am 2. Juli 1821 neu eingeweiht.

Seit über 20 Jahren ist die Salzburger Altritusgemeinde in diesem Gotteshaus zu Hause. Erzbischof Dr. Georg Eder übergab der Gemeinde die Kirche und ernannte P. Klaus Gorges zum Kirchenrektor. Der alte Kreuzgang des Friedhofs dient heute den kirchlichen Prozessionen, darunter Lichterprozessionen zu Ehren der Gottesmutter sowie die Prozessionen am Palmsonntag und am Sonntag nach Fronleichnam.

Neben der eigenen Kirche und Gemeinde tragen die Priester von St. Sebastian Mitverantwortung für das benachbarte Kloster St. Maria Loreto sowie für einen Gottesdienstort in Nussdorf am Inn in Bayern.

Text: P. Jochen Schumacher

Spenden

Die Priesterbruderschaft St. Petrus, eine apostolische Gemeinschaft päpstlichen Rechts, lebt vor allem von Spenden. Um die Seelsorge in Salzburg zu gewährleisten, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

Für die Petrusbruderschaft in Salzburg

Raiffeisenbank Salzburg

IBAN: AT62 3500 0000 0004 4107

BIC: RVSAAT2S

Für die Kirche St. Sebastian

Raiffeisenbank Salzburg

IBAN: AT64 3500 0000 0006 3180

BIC: RVSAAT2S

Herzliches Vergelt's Gott für Ihre Spende.

Kontakt

Priesterbruderschaft St. Petrus, Linzer Gasse 41, 5020 Salzburg
Telefon: 0043 / 662 / 875 208
E-Mail: rektorat@sankt-sebastian.at

Ansprechpartner
NameFunktionTelefonE-Mail
P. Dieter Biffart FSSP Kirchenrektor 0043/662/875 208
0043/676/87 46 69 60
p.biffart@petrusbruderschaft.org
P. Marc Brüllingen FSSP Kooperator 0043/662/276 074
0043/676/87 46 79 70
pmbr2906@protonmail.com

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„Porta patet, magis cor." — Die Türe ist offen, mehr noch das Herz. (heiliger Augustinus)

Fotos

Auf der gestalteten Hauptversion der Internetseite finden Sie Fotogalerien vom Gemeindeleben, von Prozessionen und Wallfahrten sowie Bilder der Kirche und des historischen Friedhofs, gegliedert nach Jahren von 2015 bis 2025.

Zu den Fotogalerien (gestaltete Version)

Offenlegung

Ziel der Seite: Die Seite informiert über die Tätigkeit der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) in Salzburg.

Herausgeber: Rektoratskirche St. Sebastian, Priesterbruderschaft St. Petrus, Linzer Gasse 41, 5020 Salzburg. Tel.: 0662 / 875 208

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