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Priesterbruderschaft St. Petrus · FSSP

Rektoratskirche
St. Sebastian

Ein barockes Gotteshaus im Herzen von Salzburg, seit 500 Jahren Ort der heiligen Messe, der Sakramente und des stillen Gebets – gefeiert in der überlieferten, tridentinischen Liturgie.

Willkommen

Geleit

Grüß Gott! Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Rektoratskirche St. Sebastian in Salzburg. Hier finden Sie alle aktuellen Termine und wichtige Informationen über dieses altehrwürdige Gotteshaus und unser Gemeindeleben.

Im Jahr 1989 übertrug die Erzdiözese Salzburg diese Kirche im Herzen der Stadt der Priesterbruderschaft St. Petrus. Seither ist dieses Gotteshaus für viele Gläubige, die der alten Messe verbunden sind, eine Heimat geworden.

Die barocke Kirche St. Sebastian ist für die überlieferte Liturgie wunderbar geeignet: Der Hochaltar, die Seitenaltäre, die Kommunionbank, der Beichtstuhl – all dies hat in der Kirche seinen Platz und findet im alten lateinischen Ritus beständige Verwendung. Wie ein Fingerzeig ragt der Kirchturm von St. Sebastian zum Himmel und mahnt den Menschen: Vergeßt inmitten dieses Lebens nicht die Ewigkeit!

Vielleicht dürfen wir bald auch Sie einmal in St. Sebastian begrüßen!

„Die Pforte steht offen, mehr noch das Herz." — Mit diesem Wort des hl. Augustinus heißen wir Sie herzlich willkommen.

Mit priesterlichen Segensgrüßen
Pater Dieter Biffart FSSP
Pater Marc Brüllingen FSSP

Der Kirchturm von St. Sebastian ragt vor dem Salzburger Himmel empor.

Heilige Messen & Beichte

Meß- und Beichtordnung

Rektoratskirche St. Sebastian, Linzer Gasse 41, 5020 Salzburg. Bitte beachten Sie zusätzlich die jeweils aktuelle Gottesdienstordnung zum Download.

Heilige Messen in St. Sebastian

Sonn- und Feiertags
8 Uhr und 9.30 Uhr
Montag – Freitag
18 Uhr
Samstag
8 Uhr

Beichtgelegenheit in St. Sebastian

Sonntag
8:45 – 9:20 Uhr (i. d. R. auch während des Hochamtes)
Montag – Samstag
11:30 – 12 Uhr

P. Dieter Biffart FSSP – Deutsch, English, Français
P. Marc Brüllingen FSSP – Deutsch

Kloster St. Maria Loreto

Paris-Lodron-Str. 6, 5020 Salzburg

Heilige Messe, alter Ritus
täglich 06:30 Uhr
Beichte, Mo–Sa
08:00 – 08:30 Uhr
Beichte, Mo–Do
16:30 – 17:15 Uhr

Für Haus- und Krankenbesuche sowie seelsorgliche Gespräche kontaktieren Sie uns bitte gerne, wir sind für Sie da: 0662 / 875 208.

Wer wir sind

Die Priesterbruderschaft St. Petrus

Das Rektorat St. Sebastian wird von der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) betreut – einer Gesellschaft apostolischen Lebens von Klerikern unter päpstlichem Recht. Die Bruderschaft ist ein Hort der außerordentlichen Form des römischen Ritus: der klassischen, tridentinischen, überlieferten Liturgie, der Messe aller Zeiten.

Mehr über die Priesterbruderschaft St. Petrus erfahren →

Der heilige Sebastian, Schutzpatron der Kirche.

500 Jahre Geschichte

Sankt Sebastian in der Linzergasse

1496 wurde am Ende der Linzergasse der Grundstein für das „Bruderhaus" gelegt, eine Pflegeanstalt für alte und kranke Salzburger. 1505 begann der Bau der zugehörigen Kapelle, gestellt unter das Patronat des hl. Sebastian, des Schutzheiligen gegen Krankheit und Pest. Am 2. Mai 1512 wurde sie feierlich konsekriert.

Der angeschlossene Friedhof entwickelte sich zum letzten gut erhaltenen Campo-Santo-Friedhof im deutschsprachigen Raum – hier liegen unter anderem Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, der Arzt Paracelsus sowie Leopold Mozart und seine Familie begraben.

1750 wurde die ursprünglich gotische Kirche im Barock- bzw. Rokokostil umgebaut. Ein Stadtbrand zerstörte 1818 einen Großteil der Innenausstattung; die Kirche wurde 1821 neu eingeweiht. Seit 1989 betreut die Priesterbruderschaft St. Petrus dieses Gotteshaus.

Die ausführliche Geschichte lesen

Während noch während des Mittelalters die Sorge um Kranke zu den gesonderten Aufgaben der Orden und Stifte allein gehörte, errichtete das aufstrebende Bürgertum der beginnenden Neuzeit eigene, kommunale Einrichtungen, um Kranke und sonstige Bedürftige aufnehmen zu können. Der Friedhof konnte am 11. Dezember 1511 vom Salzburger Weihbischof Nikolaus Kaps eingeweiht werden, die Kirche wurde am 2. Mai 1512 durch den Salzburger Weihbischof und Fürstbischof von Chiemsee, Berthold Pürstinger, feierlich konsekriert.

Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau gab 1595 dem Architekten Elia Castello den Auftrag, den Friedhof im italienischen Stil eines Campo Santo neu zu gestalten, der mit einem überdachten Arkadengang umschlossen wurde. In der Mitte des Friedhofes ließ er die Gabrielskapelle als Mausoleum für sich selbst erbauen, geweiht am 29. September 1603.

Spätestens seit 1680, als Fürsterzbischof Maximilian Gandolf von Kuenburg nach der großen Pestepidemie in Wien anordnete, dass der hl. Sebastian als Patron gegen diese Krankheit in der gesamten Erzdiözese besonders zu verehren sei, rückte die Kirche vermehrt in den Mittelpunkt des kirchlichen Lebens Salzburgs. Von 1680 bis 1803 wurde alljährlich am Festtag des Pestpatrons eine große Prozession vom Dom bis nach St. Sebastian gehalten.

1750 wurde das ursprünglich gotische Gotteshaus unter Fürsterzbischof Sigismund Christoph von Schrattenbach im Barock- bzw. Rokokostil umgebaut und am 26. Mai 1754 neu geweiht – St. Sebastian galt danach als eine der schönsten Rokokokirchen Salzburgs. Ein verheerender Stadtbrand im Jahr 1818 zerstörte fast die gesamte Inneneinrichtung samt den Deckenfresken. Der Hochaltar, die sechs Seitenaltäre und einige Stuckaturen blieben jedoch vom Feuer verschont; die Kirche konnte am 2. Juli 1821 neu eingeweiht werden.

Seit über 20 Jahren ist die Salzburger Altritusgemeinde in diesem Gotteshaus zu Hause. Erzbischof Dr. Georg Eder übergab der Gemeinde die Kirche und ernannte P. Klaus Gorges, der bereits seit 1988 in Salzburg wirkte, zum Kirchenrektor. Der alte Kreuzgang des Friedhofs dient heute den zahlreichen kirchlichen Prozessionen, darunter die Lichterprozessionen zu Ehren der Gottesmutter am Vorabend des Fatimatages sowie die großen Prozessionen am Palmsonntag und am Sonntag nach Fronleichnam.

Neben der Sorge um die eigene Kirche und Gemeinde tragen die Priester von St. Sebastian Mitverantwortung für das benachbarte Kapuzinerinnen-Kloster St. Maria Loreto sowie für einen Gottesdienstort in Nussdorf am Inn in Bayern.

Text: P. Jochen Schumacher

Unterstützung

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Die Priesterbruderschaft St. Petrus, eine apostolische Gemeinschaft päpstlichen Rechts, lebt vor allem von Spenden. Um die Seelsorge in Salzburg zu gewährleisten, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

Für die Petrusbruderschaft in Salzburg

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IBAN: AT62 3500 0000 0004 4107

BIC: RVSAAT2S

Für die Kirche St. Sebastian

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IBAN: AT64 3500 0000 0006 3180

BIC: RVSAAT2S

Herzliches Vergelt's Gott für Ihre Spende.

Erreichbarkeit

Kontakt

Priesterbruderschaft St. Petrus · Linzer Gasse 41 · 5020 Salzburg
Tel.: 0043 / 662 / 875 208 · E-Mail: rektorat@sankt-sebastian.at
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P. Dieter Biffart FSSP

Kirchenrektor

Linzer Gasse 41, 5020 Salzburg

Tel.: 0043 / 662 / 875 208

Mobil: 0043 / 676 / 87 46 69 60

E-Mail: p.biffart@petrusbruderschaft.org

P. Marc Brüllingen FSSP

Kooperator

Linzer Gasse 41, 5020 Salzburg

Tel.: 0043 / 662 / 276 074

Mobil: 0043 / 676 / 87 46 79 70

E-Mail: pmbr2906@protonmail.com

„Porta patet, magis cor." — Die Türe ist offen, mehr noch das Herz. (hl. Augustinus)